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  • Kolping ist bei der Local-Heroes-Woche dabei

    26.05.2010

     

    Beipackzettel zum Solidaritätsbrot der katholischen Verbände am 6.6.2010
     
    Vielen Dank,
     
    für Ihre Spende und den Erwerb des Solidaritätsbrotes am Eröffnungstag der Gelsenkirchener Local-Heroes-Woche. Sie haben sich selbst mit diesem Brot eine Freude bereitet, aber vor allem mit dem Spendenerlös die sozial Arbeit der Gelsenkirchener Ordensgemeinschaft der Amigonianer unterstützt.
     
    Die Amigonianer, Amigo heißt Freund, leben Tag für Tag eine Spiritualität mit Herz und Hand, in der pädagogischen Arbeit entdecken sie in ihrem Gegenüber „das Gesicht des
    leidenden Christus“, der uns im Geringsten unserer Geschwister begegnet, in den jungen Menschen, denen die Zuwendung fehlt, die verachtet werden und am Rande der Gesellschaft leben müssen.
    Zahlreiche Projekte in Gelsenkirchen, Schülertreff, Hausaufgabenhilfe, Jugendtreff, Hilfe bei der Lehrstellensuche, Begleitung in der Berufsausbildung und viele Freizeitprojekte sind nur möglich, weil bei abnehmenden staatlichen Zuschüssen immer wieder Menschen bereit sind, finanziell zu spenden. So wie Sie!
    Die Amigonianer -ein Orden im Dienst der Jugend
    „unsere Kinder und Jugendlichen haben Probleme, aber Probleme gehören zum Leben, manche von ihnen machen auch Probleme, aber sie sind kein Problem!“, so Bruder Anno von den Amigo’s.
     
    Gute Jugendarbeit braucht gute Menschen, die helfen.
    Für Ihre Spendenbereitschaft schenken wir Ihnen eine schöne Brotgeschichte, die Sie gern in Ihrem Freundeskreis, Ihrer Familie vorlesen oder weiterverschenken können:
    Brot der Hoffnung
    Ein Professor der Medizin stirbt, und seine drei Söhne lösen seinen Haushalt auf. Die Mutter war schon lange vorher gestorben, und der Vater hatte mit einer langjährigen Haushälterin allein gelebt. Im Arbeitszimmer des Vaters fanden die Söhne neben vielen wertvollen Dingen in einem Schrank ein steinhartes, vertrocknetes, halbes Brot. Die Haushälterin wusste, was es damit auf sich hatte.

     In den ersten Jahren nach dem Krieg war der Professor todkrank. Da schickte ihm ein guter Freund ein halbes Brot, damit der Professor etwas zu essen hatte. Der aber dachte an die viel jüngere Tochter eines Nachbarn und liess dem Mädchen das Brot schicken. Die Nachbarsfamilie aber mochte das wertvolle Brot nicht für sich behalten und gab es weiter an eine arme alte Witwe, die oben im Haus in einer kleinen Dachkammer hauste. Die alte Frau aber brachte das Brot ihrer Tochter, die mit zwei kleinen Kindern ein paar Häuser weiter wohnte und nichts zu essen hatte für die Kinder. Die Mutter dachte, als sie das Brot bekam, an den Medizinprofessor, der todkrank lag. Sie sagte sich, dass er ihrem Jungen das Leben gerettet und kein Geld dafür genommen hatte. Nun hatte sie eine gute Gelegenheit, es ihm zu danken, und liess das Brot zum Professor bringen.
       «Wir haben das Brot sofort wiedererkannt», sagte die Haushälterin, «unter dem Brot klebte immer noch das kleine Papierstückchen.» Als der Professor sein Brot wieder in der Hand hielt, sagte er: «Solange noch Menschen unter uns leben, die so handeln, braucht uns um unsere Zukunft nicht bange zu sein. Dies Brot hat viele satt gemacht, obwohl keiner davon gegessen hat. Dies Brot ist heilig. Es gehört Gott!» So legte er es in den Schrank. Er wollte es immer wieder ansehen, wenn er mal nicht weiter wusste und die Hoffnung verlor.
    Es war das Brot der Hoffnung.
     
    Die katholischen Verbände DJK (Deutsche Jugendkraft), KAB (katholische Arbeitnehmerbewegung), katholischer Deutscher Frauenbund, kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland), KKV (Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung und KOLPING in Gelsenkirchen wünschen Ihnen eine gesegnete Zeit und würden sich freuen, wenn Sie in naher Zukunft Kontakt mit uns aufnehmen. Bei Interesse an unserer Arbeit empfehlen wir Ihnen unser beiliegendes Faltblatt oder unsere Internetauftritte.
    Gelsenkirchen, im Juli 2010