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  • Pastoralplan Pfarrei St. Joseph Gelsenkirchen

    31.01.2012

    1. Einführung

    Liebe Pfarrgemeindemitglieder!
     
    Vor Ihnen liegt der „Pastoralplan“ unserer Pfarrgemeinde St Joseph. Im Auftrag unseres Bischofs hat das Pastoralteam zusammen mit dem Pfarrgemeinderat und den Gemeinderäten Gedanken zum gegenwärtigen und zukünftigen Leben in unserer Pfarrgemeinde zusammengetragen.
     
    In den Beschlüssen des 2. Vatikanischen Konzils, dessen 50jähriges Jubiläum nah bevorsteht, wird die Kirche als Volk Gottes beschrieben, welches sich auf den Weg des Glaubens befindet.
     
    Zwei ganz wichtige Impulse auch für unser Gemeindeleben konkret hier in Gelsenkirchen sind in diesen Worten enthalten:
     
    • Wir sind eine Gemeinschaft von Glaubenden, in welche jeder Glaubende seine besonderen Fähigkeiten und Gaben einbringt.
    • Wir sind auf einem Weg des Glaubens, der nicht festgelegt ist, sondern offen bleibt für Veränderungen.
    Wir hoffen, dass dieser Pastoralplan möglichst viele Leserinnen und Leser in unserer Pfarrei erreicht und dass wir darüber immer wieder ins Gespräch kommen. Er soll ein Leitfaden sein, an dem wir uns immer wieder neu ausrichten können.
    Machen wir uns gemeinsam auf den Weg, diese Buchstaben mit konkretem Leben zu füllen!

    2. Die Pfarrei stellt sich vor

    2.1 Pfarrei und Gemeinden

    Unsere Pfarrgemeinde St. Joseph wurde am 15. August 2007 neu errichtet:
     
    Aus ehemals sechs eigenständigen Pfarreien ist nun eine einzige mit vier Gemeinden und etwa 17.000 Pfarreimitgliedern entstanden. Die Pfarrei erstreckt sich vom nördlichen Rand der Gelsenkirchener Innenstadt bis hin zum Rhein-Herne-Kanal mit den Stadtteilen Heßler, Feldmark, Schalke, Schalke-Nord, Bismarck und Haverkamp.
     
    Die Pfarrei – mit der Pfarrkirche St. Joseph – wird von vier Gemeinden gebildet:
    • die Gemeinde St. Elisabeth in Heßler mit ca. 3000 Katholiken
    • die Gemeinde St. Antonius in der Feldmark mit ca. 3600 Katholiken
    • die Gemeinde St. Joseph in Schalke und Schalke-Nord mit ca. 5100 Katholiken
    • die Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit mit der Gemeindekirche im Haverkamp und der Filialkirche St. Franziskus in Bismarck mit ca. 5300 Katholiken
    Für regelmäßige Gottesdienste nicht mehr zur Verfügung steht die ehemalige Pfarrkirche St. Anna, die an das Sozialwerk St. Georg vermietet ist.

    2.2 Kirchliche Einrichtungen der Pfarrei

    In der Pfarrei gibt es die Kommunität der Amigonianer, die sich als Ordensgemeinschaft besonders der Jugendseelsorge widmen und mit mehreren Jugendtreffs einen wichtigen Schwerpunkt in der Seelsorge der Pfarrei setzen.
    Die Amigonianer sind bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die soziale Ausrichtung unserer Pfarrei zu unterstützen und ihre Erfahrungen mit einfließen zu lassen.
     
    Ihre Hauptaufgabe ist die fachliche Jugendarbeit im Jugendtreff an der Aldenhofstraße, in der „Zone 14“ in der Feldmark, im Schülertreff in der Hauptschule Grillostraße und in Räumen des Hauses Eintracht. Sie laden Interessierte aus der Pfarrei ein, sich auf verschiedene Art und Weise zu beteiligen und sich für Kinder und Jugendliche einzusetzen.
     
    Im Pfarrgebiet gibt es derzeit vier katholische Kindertagesstätten, deren Träger der Kita-Zweckverband des Bistums Essen ist: Die Kindertagesstätten Hl. Dreifaltigkeit im Haverkamp, St. Antonius in der Feldmark, St. Elisabeth in Heßler und St. Agnes in Schalke mit Anerkennung als Familienzentrum. Weiterhin bleibt die seelsorgliche Anbindung an die Gemeinden bestehen.
     
    Eine katholische Grundschule gibt es noch in St Antonius. In Hl. Dreifaltigkeit und St. Joseph liefen diese Einrichtungen im Sommer 2011 aus.
     
    Katholische Öffentliche Büchereien (KÖB) gibt es im Haverkamp, in der Feldmark und in Schalke.
     
    Gemeindezentren gibt es in St. Elisabeth, in St. Antonius, in Hl. Dreifaltigkeit und in St. Joseph das Haus Eintracht, das neben den Räumlichkeiten für Pfarrei und Gemeinde über einen Jugendtreff und seniorengerechte Wohnungen verfügt.
     
    Die früheren Pfarrfriedhöfe Bismarck und Schalke sind zu dem Pfarrfriedhof „Am Stäfflingshof“ zusammengefügt worden.
     
    Auf dem Gebiet der Pfarrei liegt die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen. Die Gefangenen werden von einem Seelsorger und einer Seelsorgerin betreut, die vom Bistum Essen beauftragt sind. Das kirchliche Leben im Gefängnis mit ca. 650 Inhaftierten vollzieht sich analog zur Gemeinde unter den besonderen Bedingungen des Justizvollzuges. Es gibt eine gelegentliche Zusammenarbeit zwischen der JVA und der Gemeinde St Elisabeth.
     
    Auf dem Gebiet der Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit führt der Caritasverband das Sozialkaufhaus "IN-PETTO"(Am Feldbusch 9), in welchem Second-Hand-Ware angeboten wird.
     
    Die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei erfolgt durch gedruckte, gemeindebezogene Informationsblätter und die gemeinsame Homepage unter www.joseph-schalke.de.

    2.3 Ämter und Gremien der Pfarrei

    Das Pastoralteam besteht aus den hauptamtlichen Mitarbeitern (Priestern, Diakon und Gemeindereferentinnen).
     
    Die Pastoralkonferenz setzt sich aus dem Pastoralteam, Vertretern der Jugend und der Caritas sowie der hauptamtlichen koordinierenden Kirchenmusikerin und den beiden Seelsorgern der JVA zusammen.
     
    Der Kirchenvorstand besteht aus 16 gewählten Personen der Pfarrei.
     
    Der Pfarrgemeinderat setzt sich aus je zwei Delegierten und dem Pastor jeder Gemeinde sowie einigen ernannten Mitgliedern zusammen.
    In jeder der vier Gemeinden gibt es einen Gemeinderat.

    2.4 Verbände und Gruppen

    2.4.1 Kinder und Jugend

    Die Kinder und Jugendlichen unserer Pfarrei sind in allen vier Gemeinden in Messdienergruppen und der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) organisiert, zudem gibt es in St. Franziskus eine KJG-Gruppe und in St. Antonius die PSG (Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg).
     
    Als übergreifendes Gremium existiert seit 2007 der sogenannte „Runde Tisch der Jugend“, der vierteljährlich tagt und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen plant und koordiniert.
     
    In St. Elisabeth und St. Joseph gibt es jeweils einen Jugendchor, in St. Elisabeth auch einen Kinderchor und eine Jugendband.
     
    Die DJK Adler Feldmark in St. Antonius und die DJK Westfalia 04 in Hl. Dreifaltigkeit sind Fußballvereine, die viele Kinder und Jugendliche der Gemeinde sportlich begleiten.
     
    Außerhalb dieser verbandlich und gemeindlich organisierten Kinder- und Jugendarbeit begleitet die Ordensgemeinschaft der Amigonianer meist kirchenferne Kinder und Jugendliche.

    2.4.2 Erwachsene

    In allen vier Gemeinden unserer Pfarrei gibt es KFD-, KAB-, Kolping- und Caritasgruppen, die in langer Tradition regelmäßige Veranstaltungen durchführen. In St. Joseph existiert außerdem eine Gruppe der Bürgerschützen.
     
    Weiterhin gibt es in allen Gemeinden mindestens einen Kirchenchor, zudem noch weitere musikalische Gruppen wie Gospelchor, Choralschola oder Band, die bei zahlreichen Gottesdiensten zum Einsatz kommen.
     
    In St. Elisabeth und Hl. Dreifaltigkeit treffen sich regelmäßig einige Familienkreise.

    2.4.3 Senioren

    In allen Gemeinden gibt es Seniorengruppen, die meist über die Erwachsenenverbände organisiert werden. Hier gibt es unterschiedlichste Angebote, die auf die Interessen der älteren Generationen zugeschnitten sind.

    3. Ziele unserer Pfarrei und Vorschläge zur Umsetzung

    3.1 Liturgie

    Jesus hat seinen Jüngern aufgetragen, sein Abschiedsmahl immer wieder miteinander zu seinem Gedächtnis zu feiern. Daher ist gerade die (sonntägliche) Eucharistiefeier der spirituelle Mittelpunkt jeder Gemeinde – und damit auch unserer Pfarrei. Aus dieser Mitte leben die unterschiedlichen Formen unserer gottesdienstlichen Feiern. Die Eucharistie bleibt dabei Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens, wie es das Zweite Vatikanische Konzil (LG 11) formuliert. Jesus Christus ist der Einladende bei allen Gottesdiensten. Er begegnet offen und warmherzig allen Menschen guten Willens. Diese Haltung möchten wir alle Gottesdienstteilnehmer spüren lassen.
     
    Unsere Ziele:
    • Die Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistie in jeder Gemeinde ermöglichen
    • Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen in unseren Gottesdiensten ihren Platz finden lassen
    • Regelmäßige Gottesdienste für Zielgruppen (z.B. Kindergarten, Schule, Kranke), aufgrund ihrer wichtigen katechetischen Bedeutung in Gemeinde und Pfarrei anbieten
    • Die Vielfalt der Gottesdienstformen pflegen
    • Die Kirchenmusik, die nicht nur ein notwendiger Bestandteil der feierlichen Liturgie, sondern auch unverzichtbare Äußerung christlichen Glaubens ist, in ihrer Vielfalt bezüglich Chor- und Instrumentalgruppen erhalten, fördern und ihre Qualität noch verbessern
    • Bei der Vorbereitung und Feier der Gottesdienste vielen Gemeindemitgliedern ermöglichen, sich mit ihren unterschiedlichen Begabungen einzubringen
    • Die Tradition ökumenischer Gottesdienste pflegen und nach Möglichkeit ergänzen
    Schritte zur Umsetzung:
    • Veröffentlichung verlässliche Gottesdienstzeiten – vorrangig an Sonntagen – für alle Gemeinden der Pfarrei
    • Regelmäßige Prüfung der Gottesdienstangebote durch Pastoralteam und PGR
    • Absprache und Feier von Gottesdiensten aus besonderem Anlass (Schule, Sakramentenspendung Jubiläen, etc.) vorrangig auf Gemeindeebene
    • Förderung geeigneter Gemeindemitglieder Gottesdienste mit zu gestalten und auch zu leiten
    • Unterstützung der Bildung von Liturgiekreisen als Form aktiver Mitgestaltung der Gottesdienste
    • Einsatz weiterer qualifizierter und geschulter Honorarkräfte neben der hauptamtlichen koordinierenden Kirchenmusikerin, deren Schwerpunkt die Chorarbeit bildet
    • Angebot zeitlich begrenzter Chorprojekte (besonders für Jugendliche und jung gebliebene Menschen) zu bestimmten Anlässen neben den etablierten Chören (Pfarreichor, Gospelchor, Männerchor, Schola, etc.)
    • Neuaufbau bzw. Förderung der Kinderchorarbeit durch intensive kirchenmusikalische Chorarbeit in den Kindergärten und durch Chorprojekte für Grundschulkinder 

    3.2 Verkündigung, Sprechen vom Glauben

    Die Rede vom „Volk Gottes auf dem Weg“ (siehe Einleitung) macht deutlich, dass der Verkündigungsauftrag an alle Getauften gerichtet ist.
     
    Alle Getauften, jeder auf seine Art und an seinem Ort, sind gerufen, die Botschaft Jesu in Wort und Tat glaubwürdig zu bezeugen.Um das zu können, müssen wir im Gespräch über unseren Glauben bleiben.
     
    Unsere Ziele:
    • Die Frohe Botschaft lebensnah weitererzählen, so dass sie verstanden wird
    • Menschen an den Wendepunkten ihres Lebens ansprechen
    • Niederschwellige Angebote für Jugendliche als Zugang zu Glauben und Kirche anbieten
    • Bereitschaft zum Dialog gegenüber der Kirche Fernstehenden
    • Gelegentlich Präsenz an außerkirchlichen Treffpunkten zeigen
    Schritte zur Umsetzung:
    • Ausrichtung von Predigten und Katechesen auch auf Menschen, die der Kirche fern stehen, besonders bei Beerdigungen, Erstkommunionvorbereitung, Kindergartenarbeit, etc.
    • Besondere spirituelle Angebote wie Exerzitien im Alltag, Bibelkreise, Oasentage, etc.
    • Entwicklung neuer Formen der Verkündigung, z.B. Besuchsdienst von Neuzugezogenen, literarische Reise, etc.
    • Erstellen eines gemeinsamen Pfarrbriefes mit Informationen und religiösen Impulsen
    • Kontaktpflege zu allen Schulen
    • Unterstützung von Sozialaktionen der Jugend als praktische Umsetzung des Glaubens

    3.3 Tätige Nächstenliebe

    Wir begegnen Gott ebenso im Zusammensein mit dem Nächsten wie im Gebet oder in Gottesdiensten. Wahre Gottesliebe führt uns zu echter Nächstenliebe. Sie bestärkt uns im Gelingen wie im Versagen bei diesem Mühen (vgl. MT 25,31-46).
     
    Die Begegnungen mit Notleidenden bieten die Chance, uns zu öffnen für neue und grenzüberschreitende Gotteserfahrungen. Wie den Emmausjüngern werden uns oft erst in der Begegnung mit dem Anderen die Augen für Gott geöffnet.
     
    Tätige Nächstenliebe beginnt dort, wo der Blick auf verborgene Not geschärft wird. Daraus folgt aktives Handeln (individuell, gemeinschaftlich, politisch), aber auch solidarisches Begleiten durch persönliche Nähe und Gebet.
     
    Unsere Ziele:
    • Angebot von Hilfe und Begleitung für Menschen in finanziellen und seelischen Nöten
    • Stärkung der Caritasarbeit in den einzelnen Gemeinden und Weitergabe der Erfahrung, dass soziales Engagement unser Leben bereichert und uns oft selber beschenkt
    • Vernetzung der einzelnen Caritasgruppen der Gemeinden innerhalb der Pfarrei und konkrete Projektarbeit, um auch Jüngere für die Caritasarbeit zu begeistern
    • Begleitung der ehrenamtlich Tätigen durch Austausch und Weiterbildung
    • Den Themen „Weltkirche“ (Missio, Adveniat, Renovabis) und „Eine Welt“ (Misereor und Eine-Welt-Verkauf) einen festen Stellenwert in unseren Gemeinden geben
    • Rückhalt und Stärkung für alle sozial engagierten Mitglieder der Pfarrei anbieten
    Schritte zur Umsetzung:
    • Caritative Nutzung des „Hauses Eintracht“ auch in Zukunft
    • Intensiver Austausch mit den Mitarbeitern des sozialen Kaufhauses “In Petto“, den Amigonianern und den Gefängnisseelsorgern (z.B. Gottesdienste, unterstützende Hilfe, gemeinsame Aktionen)
    • Förderung und Weiterentwicklung von Besuchsdiensten in den Gemeinden
    • Thematisierung von Demenz, Alkoholabhängigkeit, Straffälligkeit, Tod und Sterben, etc. in Veranstaltungen der Verbände und Gemeinden
    • Förderung und Unterstützung von Basaren für wohltätige Zwecke und den „Eine Welt Verkauf“
    • Entwicklung neuer Möglichkeiten der Trauerbegleitung in St Elisabeth
    • Umsetzung sozialer Schulprojekte (Materialbereitstellung für bedürftige Schüler, Mithilfe bei Schulspeisung) in St Joseph.
    • Angebot einer gemeinschaftlichen Weihnachtsfeier am Heiligen Abend für Menschen unserer Pfarrei

    3.4 Leben in Gemeinschaft

    Neben den gottesdienstlichen Zusammenkünften sind es vor allem die
    unterschiedlichen Gemeinschaften, Gruppen und Verbände, die für uns das Gemeindeleben ausmachen.
     
    Diese sind wichtige Orte, an denen man sich zuhause fühlen kann, gerade auch in unserer von Flexibilität und viel Unruhe gekennzeichneten Welt. Hier steht der konkrete Mensch im Mittelpunkt.
     
    Christliche Nächstenliebe wird gelebt in Begegnungen, Erlebnissen und Bildungsangeboten, so dass die Möglichkeit zur Entfaltung und Reifung im Sinne Gottes gegeben ist.              
     
    Unsere Ziele:
    • Stärkung der Identifizierung mit der Großpfarrei und der neuen Gemeindestruktur, damit alle Gemeindemitglieder in der Pfarrei ein Zuhause finden
    • Verstärkte Verknüpfung von liturgischen Feiern und Möglichkeiten der Begegnung
    • Förderung und Erhaltung eines lebendigen und facettenreichen Gemeindelebens
    • Schwerpunktmäßige Förderung der Jugendarbeit dar, die mit vielfältigen Angeboten das Gemeinde- und Pfarreileben bereichert und Jugendliche an Gemeinde bindet
    • Ausbau der ökumenischen Zusammenarbeit mit den evangelischen Nachbargemeinden
    • Pflege des nachbarschaftlichen Miteinanders mit Christen und Nicht-Christen
    • Stärkung der Verbandsarbeit gegebenenfalls auch durch Zusammenschlüsse mehrerer Gruppen
    • Mut entwickeln, einzelne Aktivitäten zurückzufahren, um Ehrenamtliche vor Überlastung zu schützen
    Schritte zur Umsetzung:
    • Förderung zeitlich begrenzter Projekte im musikalischen und kulturellen Bereich
    • Ökumenische Zusammenarbeit bei der Vorbereitung von Schulgottesdiensten und dem Weltgebetstag der Frauen
    • Vereinfachung des Zugangs zu Informationen der Pfarrei- und Gemeindetätigkeiten (Homepage von St. Joseph, ¼ jährliche Pfarrinformationen )
    • Stärkung des Pfarrgemeinderates als verbindende und fördernde Instanz
    • Ausbau von Pfarreiaktionen (Pfarrwallfahrt, Patronatsfest, Firmvorbereitung, Jugendkreuzweg, Weltgebetstag)
    • Angebot spiritueller und kultureller Impulse für alle Pfarreimitglieder in St. Elisabeth: Literarische Reise mit Agape und Kulinarische Musiknacht
    • Das Fördern und Initiieren von Familienarbeit in Familienkreisen in Hl. Dreifaltigkeit
    • Fortführung des „Runden Tisches der Jugend“ als Mittel der Kommunikation und Vernetzung
    • Einrichten von Fahrdiensten, wo dies möglich ist

    4. Schwerpunkte der einzelnen Gemeinden

    Während eines Studientages aller Gemeinderätemitglieder zum Pastoralplan im März 2011 wurden gemeinsam folgende Schwerpunkte vereinbart:
     
    • Die Gemeinde St. Antonius möchte gemeindeübergreifend die vorhandenen Strukturen stärken, indem sie Gruppen, Vereine, Verbände und Projekte fördert, um so Menschen und Inhalte zu stärken.
    • Die Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit möchte vor allem die Familienarbeit in Familienkreisen fördern und initiieren.
    • Die Gemeinde St. Elisabeth möchte unter dem Motto „Glaube anders“ spirituelle Impulse auf neuen Wegen anbieten.
    • Die Gemeinde St. Joseph möchte vor allem caritative Aufgaben besonders in den Blick nehmen.
    (Die Ergebnisse der gemeindeübergreifenden Arbeitsgruppen zu den Themen Mission, Diakonie und Projekte der Großpfarrei sind bereits in die Zielformulierungen des Kapitels 3 eingeflossen.)